Brieffreunde treffen sich an der Pestalozzischule Oberbruch

Seit Ende des ersten Schuljahres haben sich die jetzigen Viertklässler der Pestalozzischule Oberbruch und die entsprechenden Schüler der Josefschule aus Essen – Kupferdreh regelmäßig gegenseitig geschrieben. Zuerst waren es nur kleine Texte und Bilder, die von Oberbruch nach Essen und zurückgeschickt wurden. Inzwischen aber sind es bereits ausführliche Briefe, in denen sich die Jungen und Mädchen von ihren Erlebnissen in der Schule, von besonderen Festen und Feiern sowie ihren Ferienerlebnissen erzählen.

 

In regelmäßigen Abständen schrieben sich die Kinder und konnten es kaum erwarten, bis ihre Briefe beantwortet wurden. Nachdem die Grundschüler der Pestalozzischule Oberbruch unter Leitung ihrer Klassenlehrerin, Frau Mechthild Laumen, ihren  Brieffreunden aus Essen im Mai diesen Jahres einen Besuch abgestattet hatten und alle Beteiligten davon sehr angetan  waren, stand bald fest: das nächste Treffen wird zum Ende des Jahres in Oberbruch stattfinden.

 

Am Montag, den 14.12.2015 war es dann soweit: voller Spannung und Ungeduld warteten die 26 Jungen und Mädchen der Pestalozzischule am Morgen auf das Eintreffen ihrer Freundinnen und Freunde, die mit dem Bus aus dem etwa 100 Kilometer entfernten Essen anreisten. „Sie kommen, sie kommen“, riefen beispielsweise Jeanette und Valeria aufgeregt, als der ersehnte Bus endlich die Schule erreichte.

 

Mit großem Hallo und liebevoll gestalteten Begrüßungsplakaten wurden die Gäste in der Folge direkt am Schultor der Pestalozzischule empfangen.

Nach nur kurzem „Beschnuppern“ und dem Überreichen kleiner Geschenke wurde schon bald bei herrlichem Wetter gemeinsam im Freien gespielt, in der Klasse gebastelt, gemeinsam gesungen und sogar getanzt.

 

Ein besonderes Highlight war das Fußballturnier, welches auf dem Rasenplatz der Schule unter Organisation und Leitung des Schulsozialarbeiters, Herrn Jürgen Holländer, stattfand. Hierbei ging es ausgesprochen spannend, aber jederzeit fair zu. Vor jenem Hintergrund spielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der gemischten Mannschaften mit hoher Motivation, wie auch entsprechender Einsatzbereitschaft, weshalb oft packende und mitreißende Spielszenen zu beobachten waren. Am Ende der besagten Sportveranstaltung konnten beide Klassen als Erinnerung an diesen Tag, der ganz im Zeichen der gegenseitigen Freundschaft stand, einen Wanderpokal für ihre jeweilige Schule mitnehmen.

 

Ein von den Eltern organisiertes Buffet mit Spezialitäten aus verschiedenen Ländern rundete den Besuch ab. Mit kleinen Abschiedsgeschenken ausgestattet, traten die Gäste schließlich den Heimweg an.

 

„Schreib bald!“, hieß es von allen Seiten, bevor die Kinder der Josefschule mit ihrer Lehrerin, Frau Annette Sonius, wie auch zwei begleitenden Eltern im Bus verschwanden und sich auf den langen Heimweg nach Essen machten.

 

So macht das Schreiben Spaß und bereitet den Kindern Freude, die ihnen hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

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