Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist.

 

Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832

Es war einmal ...

 

13.03.2019 - Willkommen in der Wirklichkeit ...

 

Eine besondere Gelegenheit zur Vorstellung unserer persönlichen Tätigkeit als Schulsozialarbeiter eröffnete sich sowohl meiner Kollegin Silke Esser von der Gesamtschule Heinsberg-Waldfeucht, als auch mir selbst am Abend des heutigen Tages: im Rahmen des Jugendhilfeausschusses der Stadt Heinsberg erhielten wir beide die Möglichkeit, den Gremiumsmitgliedern nicht nur die täglichen Herausforderungen, sondern vor allem auch das Erreichte der vergangenen vier Jahre zu erläutern. 

Drei Standorte, an denen bereits vor Jahren Fachbereiche der Schulsozialarbeit über die Stadt Heinsberg etabliert wurden: die Pestalozzischule Oberbruch {seit August 2015}, die Städtische Realschule Heinsberg {seit September 2015}, wie auch die Gesamtschule Heinsberg - Waldfeucht {seit 1998}.

Mit Hilfe einer detailliert ausgearbeiteten Präsentation stellten wir dabei zunächst die jeweilige Schulsozialarbeit an der Pestalozzischule Oberbruch, der Städtischen Realschule Heinsberg sowie an der Gesamtschule Heinsberg - Waldfeucht vor und schilderten im Anschluss daran die standorttypischen Herausforderungen und individuellen Handlungsansätze.  Hierauf aufbauend wurde dann die Fallstatistik der vergangenen vier Jahre analysiert, wobei eindeutig erkennbar wurde, dass an sämtlichen Standorten sowohl der Bedarf nach Schulsozialarbeit, als auch die jeweiligen Unterstützungspotenziale stetig sowie eindeutig angestiegen sind.  

Schulsozialarbeit fokussiert zahlreiche Zielgruppen und Handlungsfelder, kann selbst aber nur in gut entwickelten sowie leistungsfähigen Netzwerken optimal wirken. Hiesige Bedarfsträger sind dabei die städtischen Schulen, Kooperationspartner im Falle der Pestalozzischule Oberbruch, bzw. der Städtischen Realschule Heinsberg der Caritasverband für die Region Heinsberg e.V. und aufsichtsführende Behörde das Jugendamt der Stadt Heinsberg als Inhaber des staatlichen Wächteramtes.

Zum Abschluss führten wir einen Perspektivwechsel durch und skizzierten den typischen Tagesablauf eines Schulkindes sowie dessen Familie mit allen Ansprüchen, Problemen und Herausforderungen. Hierdurch brachten wir den Anwesenden die Lebenswirklichkeit vieler Menschen in Oberbruch näher  und schufen so ein allgemeines Verständnis für unsere jeweiligen, fachlichen Handlungsansätze.

 

Nach Abschluss unseres Vortrages dankten uns die Ausschussmitglieder

für unsere bisherige Arbeit und wünschten uns für die Zukunft viel

Mut, Kraft sowie persönlichen Durchhaltewillen. 

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07.02.2019 - In der "Ideenschmiede" Oberbruchs

 

Gemeinsam mit meinem Jahrespraktikanten Connor sowie verschiedenen Eltern unserer Schülerinnen und Schüler habe ich am heutigen Abend an der so genannten "Ideenschmiede" des freiraumplanerischen und städtebaulichen Workshopverfahrens bezüglich der künftigen Nutzung des ehemaligen Freibades Oberbruch samt der, im hiesigen Volksmund als "Golgatha" bekannten, Wiese hinter dem Rasenplatz des BC 09 in der Städtischen Gesamtschule Heinsberg teilgenommen.

Beteiligung ausdrücklich erwünscht! Mit Hilfe des vorstehend aufgeführten Plakates werben die Projektverantwortlichen um die tatkräftige Unterstützung der hiesigen Bürgerschaft.

Erfreulicherweise wurde die besagte Veranstaltung von zahlreichen Bürgern, Organisationsangehörigen und Planungsverantwortlichen frequentiert, so dass im Laufe des Abends ein reger und konstruktiver Austausch im Hinblick auf die Zukunftsplanung der fraglichen Areale gelang. Darüber hinaus konnte ich in diesem Rahmen die Gelegenheit nutzen, interessante und informative Gespräche mit vielen Ortsansässigen, unterschiedlichen Vertretern von Behörden und Institutionen sowie diversen Politikern unserer Stadt, zu denen auch Bürgermeister Dieder persönlich gehörte, zu führen. 

Der, als "Ideenschmiede" bezeichnete, Workhshop des heutigen Abends markierte den Start für ein umfangreiches städtebauliches sowie freiraumplanerisches Verfahren, dessen Ergebnisse die Stadt Oberbruch in Zukunft entscheidend prägen werden.

Während der konkreten Ideenschmiede {3 x 15 Minuten an insgesamt vier verschiedenen Gebietsstationen} konzentrierten Connor und ich uns vor allem auf die Plangebiete 2 {Wiesenfreifläche "Golgatha"} und 3 {Flussabschnitt "Wurm"}, indem wir diesbezüglich einerseits den Neubau einer Kunstrasen-Multifunktionsanlage samt Schlechtwetter-Schutzoptionen und andererseits die Errichtung eines vollständig renaturierten Flusserlebnisgebietes inklusive Wasserspielplatz und Naturlehrpfad mit gut ausgebauten Verbindungswegen vorschlugen. Darüber hinaus betonten wir bezüglich des Gesamtvorhabens immer wieder die Notwendigkeit eines Mehrgenerationencharakters, damit hiervon nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern auch Erwachsene und Senioren profitieren können. Den letztgenannten Gedanken griffen wir in der Folge als zentralen Fokus für das Plangebiet 1b auf, in dem nach unserer Vorstellung ein umfangreicher Gebäudekomplex für betreutes Wohnen samt peripherer Pflege entstehen könnte, da Oberbruch diesbezüglich noch erheblichen Nachholbedarf aufweist.

Die vier einzelnen Plangebiete des Workshopverfahrens: 1a - Zentralgelände des ehemaligen Freibades Oberbruch, 1b - Teilgelände des ehemaligen Freibades Oberbruch entlang der Boos-Fremery-Straße, 2: Wiesengelände "Golgatha" hinter dem Stadion des BC 09 Oberbruch und schließlich 3: Flussabschnitt "Wurm" entlang der vorstehend skizzierten Areale.

Letztlich entwickelten wir im Hinblick auf das Planungsgebiet 1a die Idee, das dort befindliche und im Verlaufe des vergangenen Jahres stillgelegte, Freibecken in eine ansprechende Skateranlage mit parkähnlichem Charakter umzuwandeln, da hierdurch einerseits der bestehende Baumbestand erhalten bleiben könnte und dieses Vorhaben andererseits aufgrund der gegebenen, infrastrukturellen Voraussetzungen kostengünstig und mit vergleichsweise geringem Aufwand realisiert werden könnte.

 

Gespannt blicken wir alle nun dem 09. April 2019 entgegen, an dem

eine öffentliche Zwischenpräsentation aller bis zu diesem Zeitpunkt

erzielten Ergebnisse erfolgen soll. Natürlich bleiben wir

währenddessen weiterhin "am Ball" und werden uns

nach Kräften für Jung und Alt stark machen! 

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Aktuelles

 

Anstehende Termine

im Überblick

 

13.06.2019 - 18.06.2019

FB Schulsozialarbeit

geschlossen

 

19.06.2019

Mädchenfußballturnier an der KGS Teveren

 

02.07.2019

Endrunde der

45. Heinsberger

Fußballkreismeisterschaft

in Ratheim 

 

05.07.2019

"Sepp-Herberger-Tag" an der Pestalozzischule in

Kooperation mit dem

BC 09 Oberbruch

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